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Calorique Blog

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Russland wird seine Energiepreise liberalisieren, seine Infrastruktur upgraden, Binnennachfrage einschränken und an ausländische Investoren appellieren müssen, um die Vorteile seiner Öl- und Gasressourcen zu ernten, so die Internationale Energieagentur.

Solche Maßnahmen würden die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöhen, eine träge Wirtschaft umdrehen und dabei helfen Kohlendioxid-Emissionen zu kürzen und damit Klimaänderungen, die auf Russland einwirken, adressieren, fügte die IEA hinzu.

Um ausländische Investoren anzuziehen, muss Russland unkonventionelle Öl- und Gasressourcen entwickeln und Output beibehalten, wobei westliche Verurteilung von Moskaus Annexion der Krim vielleicht nicht geholfen hat.

„Diese Herausforderungen werden große Investitionen in einem Bereich von 100 Mrd. USD pro Jahr über die nächsten 20 Jahre erfordern, vor allem aus privaten und ausländischen Quellen“, sagte die IEA in ihrem Bericht „Russland 2014“.

„Infrastruktur im Strom- und Wärmebereich wird immer älter und braucht schnell Erneuerung und Modernisierung: Dies birgt Risiken für die Energiesicherheit des Landes (vor allem für Wärme- und Stromversorgung), sowie russische Wettbewerbsfähigkeit und Wohlbefinden.“

 TRÄGE WIRTSCHAFT

Die russische Wirtschaft ist träge, sogar während einer Rekordölproduktion und Preisen konstant über $100 pro Barrel.

„Trotz der Rekord Ölproduktion (fast 11 Millionen Barrel pro Tag) und Ölpreisniveau (ca. USD 110 pro Barrel für die Urals), ist Russlands Öl- und Gassektor nicht mehr ausreichend, um ein stabiles und robustes Wirtschaftswachstum sicherzustellen, da sich die Wirtschaft seit Ende 2012 auf Wachstumsraten von rund 1,5% verlangsamt hat.“

Geregelte Strom- und Wärmepreise und das Fehlen von Wohnwärmemessung halfen nicht bei der Steigerung des Energieverbrauchs.

„Die jüngste Entscheidung der Regierung, geregelte Tariferhöhungen einzufrieren sowie Inflation haben vielleicht die Wettbewerbsfähigkeit kurzfristig beschränkt, aber es sendet das falsche Signal für Energieeffizienz und wird wahrscheinlich Investitionen in die Infrastruktur, sowie Endverbraucherenergieeffizienzinvestitionen verlangsamen.“

Die IEA hob Energieverschwendung als größte Bedrohung hervor, da das Land doppelt so viel Energie pro BIP-Einheit nutzt im Vergleich zu den OEC-Ländern, von denen Russland kein Mitglied ist.

Calorique_infrarot heizfolie„ Investitionen in die Energieeffizienz im industriellen Sektor, sowie im Wohnbereich, ist nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit aufgetreten. Russlands energieintensive Güter begegnen einer zunehmenden globalen Konkurrenz in Binnen- und Exportmärkten.“

„Einen starke und effektive Energieeffizienzpolitik würde die Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft fördern, dabei helfen, die Wirtschaftstätigkeit zu diversifizieren, Exporte zu erweitern und Energieversorgungssicherheit zu verbessern.

„Die Modernisierung der russischen Wirtschaft und des Energiesektors, hängt zu einem großen Teil von dem Einsatz von Energieeffizienz ab, da das Potenzial in der Industrie, den Wohn- und Transport Sektoren, und vor allem in den Fernwärme- und Stromerzeugungsbranchen riesig ist. In den meisten dieser Bereiche kann das mit relativ niedrigen Kosten erreicht werden.“

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Radikale Energiewende in Dänemark

Dänemark   greift bei der Energiewende im Gebäudebereich radikal durch und verbietet die   Installation von fossil beheizten Kesseln in Neubauten. Ab 2016 wird der Einbau   von Öl-Heizkesseln sogar auch in Bestandsgebäuden verboten.

                     b2ap3_thumbnail_Daenemark1.png                                                

19.02.2013   – Im Zuge der dänischen Energiewende-Strategie gilt seit dem 1. Januar 2013   offiziell das Verbot in Dänemark, Öl- und Gasheizungen in Neubauten zu   installieren. Ab dem Jahre 2016 ist die Installation auch in Bestandgebäuden   verboten, sofern Fernwärme zur Verfügung steht. Während der Übergangszeit bis   zum Jahr 2015 will das Land rund 5,6 Millionen Euro für die Finanzierung der   Umstellung von

Öl- und   Gaskesseln auf erneuerbare Energieträger in bestehenden Gebäuden investieren.   Nahezu 60 Prozent der Gebäudeflächen in Dänemark werden derzeit über   Fernwärmesysteme beheizt, die zu einem Großteil in Kraft-Wärme-Kopplung und   mit regenerativen Energiequellen betrieben werden.

 

In Deutschland soll das im Jahre 2009 in Kraft getretene Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz   (EEWärmeG) bis zum Jahre 2020 zu einer Verdopplung des Wärmeanteils aus   Erneuerbaren Energien führen. Im Bundesland Baden-Württemberg existiert für   Bestandsgebäude im Bereich der Wohnungswirtschaft bereits seit 2008 die Pflicht,   bei einem Austausch der Heizkesselanlage regenerative Energiequellen –   zumindest anteilig – zu nutzen.

 

Der Entwicklungspfad für die Wärmeversorgung der nächsten Jahre sieht in   Dänemark nun einen massiven Ausbau der Elektrowärmepumpen vor. Diese sollen   vorrangig die Heizöl- und Erdgaskessel ersetzen. Der Grund für diese   Strategie liegt in dem großen Anteil Windkraft-Strom an der Stromversorgung.   Weil die Dänen den Überschuss ihres Stroms aus Windkraftanlagen nutzen   wollen, bietet sich die effiziente Verwendung zu Heizzwecken mittels   Elektrowärmepumpen an.

 

              b2ap3_thumbnail_Daenemark2.png      

„Gegebenenfalls wäre eine solche Strategie angesichts der winterlichen   Stromüberschüsse durch Windkraftanlagen in den nördlichen Bundesländern   Deutschlands auch sinnvoll“, sagt Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum. In   Süddeutschland wäre eine solche Strategie angesichts der im Winter eher   geringen Stromeinspeisemengen aus Photovoltaik-Anlagen und den bescheidenen   Kapazitäten an Windkraft-Anlagen eher kontraproduktiv, da durch die   Elektrowärmepumpen samt Spitzenlast-Elektroheizstäben das Stromnetz zusätzlich   belastet werden würde. „Daher fehlt es insbesondere in den südlichen   Bundesländern an einer schnellen Ausbaustrategie für KWK-Anlagen im   industriellen, kommunalen und privaten Bereich“, so Gailfuß. „Durch eine   höhere Strom-Eigenversorgungsrate mittels hocheffizienter KWK-Anlagen könnte   das Stromnetz gerade in der kritischen Winterzeit deutlich entlastet und   dadurch die Sicherheit der Stromversorgung in den südlichen Bundesländern   wesentlich gestärkt werden.“  BHKW-Infozentrum   / na

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