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Calorique Blog

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eu-gipfelRegion erwartet eine 190 Mrd. Rechnung bis zu 2080, wenn nichts getan wird, um einen Temperaturanstieg zu stoppen, sagt der offizielle Bericht. Europa kann schwere Überschwemmungen, Waldbrände und eine Erhöhung von wärmebedingten Todesfällen bis zum Ende des Jahrhunderts erwarten, falls keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, die Globaltemperatur vom Steigen abzuhalten.

Der European Union’s Joint Research Council sagt, regionale Schäden in den 2080er Jahren könnten bis zu 190 Mrd. Euro erreichen, wenn die Welt sich 3.5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau erwärmt und wird 1.8% des aktuellen BIP erreichen.

In seiner endgültigen Version seines Reports and Klimafolgen in Europa, das heute veröffentlicht wurde, heißt es, dass hitzebedingte Todesfälle 200 000 erreichen könnte, während 8000 km2 in Südeuropa brennen könnten.

Die neueste Version der Studie wurde einen Tag vor dem Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs an bekannt gemacht, wo Energie- und Klimastrategie der Union diskutiert werden.

Man erwartet, dass der Gipfel von Diskussionen über die Identität des nächsten EU Präsidenten dominiert wird, wahrscheinlich der frühere Premierminister Jean-Claude Juncker von Luxemburg.

Aber der Druck auf die 29 Mitgliedsstaaten, Plänen zuzustimmen, die die Energieversorgung sichern und Treibhausgase zu bremsen, wird immer größer.

Bericht: EU 2030 Ziel Verspätung „unsinnig“, sagt der ehemalige UN-Chef.

Divisionen bleiben über das Niveau von Treibhausgassenkungen, die die Union machen sollten, sowie die Energieeffizienz und erneuerbare Ziele.

In einem aktuellen Interview mit RTTC, warnte Polens Klimachef Marcin Korolec, dass aktuelle Pläne für einen 40% THG-Schnitt eine unfaire Bestrafung von osteuropäischen Ländern sei.

„Bis jetzt gab es eine Einstellung, dass einige den Ehrgeiz haben und andere sollen liefern“, sagte er.

In einer heute veröffentlichten Erklärung wiederhole der EU-Klima-Chef Connie Hedegaard ihre Linie, dass die Annahme des vorgeschlagenen 2030 Energie- und Klimapakets die Wettbewerbsfähigkeit der Region steigern wird.

„Jetzt zu handeln und über den 2030 Klima und Energierahmen im Oktober zu entscheiden, wird uns nur gerade dorthin bringen und wird Europe für den Kampf gegen den Klimawandel vorbereiten“, sagte sie.

„Die aktuelle Situation in der Ukraine betont die Bedeutung der Verringerung der Abhängigkeit von importiertem Öl und Gas“, so sagen die Unterzeichner des Briefes, Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Irland, Luxemburg und Portugal.

Die Reduzierung des Energieverbrauchs durch Energieeffizienz ist das robusteste und kostengünstigste Mittel zur Erhöhung der Energieversorgungssicherheit und Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen, und es gibt immer noch ein erhebliches wirtschaftliches Potenzial für die Verbesserung der Energieeffizienz in den meisten Bereichen.

Bericht: Russland-Ukraine-Krise sickert in UN-Klimaverhandlungen

Man versteht, dass die Europäische Kommission, Pläne für ein Ziel skizziert hat, aber es ist wahrscheinlich, dass eine Reihe von Staaten, insbesondere Großbritannien, mehr Flexibilität wollen, wie Emissionsreduktionsziele erreicht werden sollen.

Aktuelle Ziele, über die gesprochen wird, sind im 27% bis zum 35% Bereich, obwohl NGOs auf 40% der kostenwirksamen Einsparungen drängen. Nur Dänemark, Irland und Kroatien sind auf dem Weg die Energieeinsparkriterien der EU zu erfüllen.

Nach der Analyse des Londoner Thinktanks E3G, würden die Kosten, dies zu implementieren zu Einsparungen von 1-2 Trillionen Euro zwischen 2020-2030 führen.

Die Abhängigkeit der EU von Gasimporten aus Russland und eine jährliche fossile Brennstoff Importrechnung von mehr als 400 Mrd. Euro sind die treibenden Faktoren hinter dieser Bewegung.

In einer Studie, die in dieser Woche veröffentlicht wurde, argumentierte E3G, dass die meisten Länder, die vom russischen Gas abhängig sind, sind auch die mit der schlechtesten Energieeffizienzleistung.

Sie sagt, dass sofortige Schritte der EU um Energieversorgung zu sichern, sollte sich auf eine kostengünstige Verminderung der Energienachfrage, eher als die Investition in zusätzliche Gaskapazität konzentrieren.

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oel quelle

Russland wird seine Energiepreise liberalisieren, seine Infrastruktur upgraden, Binnennachfrage einschränken und an ausländische Investoren appellieren müssen, um die Vorteile seiner Öl- und Gasressourcen zu ernten, so die Internationale Energieagentur.

Solche Maßnahmen würden die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhöhen, eine träge Wirtschaft umdrehen und dabei helfen Kohlendioxid-Emissionen zu kürzen und damit Klimaänderungen, die auf Russland einwirken, adressieren, fügte die IEA hinzu.

Um ausländische Investoren anzuziehen, muss Russland unkonventionelle Öl- und Gasressourcen entwickeln und Output beibehalten, wobei westliche Verurteilung von Moskaus Annexion der Krim vielleicht nicht geholfen hat.

„Diese Herausforderungen werden große Investitionen in einem Bereich von 100 Mrd. USD pro Jahr über die nächsten 20 Jahre erfordern, vor allem aus privaten und ausländischen Quellen“, sagte die IEA in ihrem Bericht „Russland 2014“.

„Infrastruktur im Strom- und Wärmebereich wird immer älter und braucht schnell Erneuerung und Modernisierung: Dies birgt Risiken für die Energiesicherheit des Landes (vor allem für Wärme- und Stromversorgung), sowie russische Wettbewerbsfähigkeit und Wohlbefinden.“

 TRÄGE WIRTSCHAFT

Die russische Wirtschaft ist träge, sogar während einer Rekordölproduktion und Preisen konstant über $100 pro Barrel.

„Trotz der Rekord Ölproduktion (fast 11 Millionen Barrel pro Tag) und Ölpreisniveau (ca. USD 110 pro Barrel für die Urals), ist Russlands Öl- und Gassektor nicht mehr ausreichend, um ein stabiles und robustes Wirtschaftswachstum sicherzustellen, da sich die Wirtschaft seit Ende 2012 auf Wachstumsraten von rund 1,5% verlangsamt hat.“

Geregelte Strom- und Wärmepreise und das Fehlen von Wohnwärmemessung halfen nicht bei der Steigerung des Energieverbrauchs.

„Die jüngste Entscheidung der Regierung, geregelte Tariferhöhungen einzufrieren sowie Inflation haben vielleicht die Wettbewerbsfähigkeit kurzfristig beschränkt, aber es sendet das falsche Signal für Energieeffizienz und wird wahrscheinlich Investitionen in die Infrastruktur, sowie Endverbraucherenergieeffizienzinvestitionen verlangsamen.“

Die IEA hob Energieverschwendung als größte Bedrohung hervor, da das Land doppelt so viel Energie pro BIP-Einheit nutzt im Vergleich zu den OEC-Ländern, von denen Russland kein Mitglied ist.

Calorique_infrarot heizfolie„ Investitionen in die Energieeffizienz im industriellen Sektor, sowie im Wohnbereich, ist nicht in der erforderlichen Geschwindigkeit aufgetreten. Russlands energieintensive Güter begegnen einer zunehmenden globalen Konkurrenz in Binnen- und Exportmärkten.“

„Einen starke und effektive Energieeffizienzpolitik würde die Wettbewerbsfähigkeit der russischen Wirtschaft fördern, dabei helfen, die Wirtschaftstätigkeit zu diversifizieren, Exporte zu erweitern und Energieversorgungssicherheit zu verbessern.

„Die Modernisierung der russischen Wirtschaft und des Energiesektors, hängt zu einem großen Teil von dem Einsatz von Energieeffizienz ab, da das Potenzial in der Industrie, den Wohn- und Transport Sektoren, und vor allem in den Fernwärme- und Stromerzeugungsbranchen riesig ist. In den meisten dieser Bereiche kann das mit relativ niedrigen Kosten erreicht werden.“

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tellurid solar zellenEin Team der Universität in Liverpool hat eine Möglichkeit gefunden, giftige Elemente mit einem Stoff, der in Badesalzen gefunden wird, zu ersetzen. Die Wissenschaftler sagen, dass dies einen "massiven, unerwarteten Kostenvorteil" bewirken könnte. Die Forschungsergebnisse wurden im Journal Nature veröffentlicht und auf der ESOF-Konferenz in Kopenhagen enthüllt.



Die Herstellung von Solarzellen. Keine Schutzmaske wird benötigt. (BBC News)

Dr. Jon Major, der die Forschung leitete, sagte den BBC News, dass es sich bei der Arbeit seines Teams um die Entwicklung, welche die Kosten der fossilen Brennstoffe senken würde, handeln könnte. Mehr als 90% der Solarzellen sind aus Silikon. Ungefähr 7% sind aus einem Material, was sich Cadmium Tellurid nennt. Die Cadmium Tellurid Zellen sind dünner als Silikon und außerdem beliebter, da sie leichter und kostengünstiger sind.

Giftiger Bestandteil

Sie haben einen Nachteil – Cadmium Chlorid. Ein giftiger Bestandteil, der gebraucht wird, um sie herzustellen. Zudem ist Cadmium Chlorid teuer.
Gemäß dem Forschungsteam wird ein erheblicher Anteil der Herstellungskosten von Cadmium Tellurid Zellen wird zum Schutz der Arbeitskräfte vor Giften und zur sicheren Entsorgung von kontaminierten Abfallprodukten eingesetzt.
Dr. Major entdeckte, dass die kostengünstigere, ungiftige Alternative, Magnesium Chlorid, anstelle der giftigen Verbindung zu nutzen, und genauso gut funktionieren würde.
Magnesium Chlorid ist komplett sicher. Es wird für die Herstellung von Tofu verwendet und befindet sich in Badesalz. Es kann aus Meereswasser zu einem viel geringeren Teil des Preises von Cadmium Chlorid gewonnen werden.
Prof. Ken Durose, der Direktor des Stephenson Institut für Erneuerbare Energien an der Universität Liverpool, glaubt, dass die Entdeckung seines Kollegen das Potential hat, die Solarwirtschaft zu verändern.
"Solar wird zunehmend kostengünstiger werden, bis es immer machbarer wird, Solarenergie auf Solarstrom-Farmen zu produzieren."
Die relativen Kosten verschiedener Energie-Technologien zu vergleichen, ist extreme schwierig, da sie so verschieden sind und die Ergebnisse umstritten sind.

Kostendebatte

So gesagt, schätzt er das die Kosten des durch die Cadmium Tellurid Technologie produzierten Stromes ungefähr 10 Eurocent pro kWh belaufen, also beträchtlich höher als die 8,25 Cent des durch Gas produzierten Stromes.
Aber er denkt, das durch den Vorteil der kostengünstigeren Materialien und der Kostenersparnis durch das Wegfallen der Entsorgung giftiger Materialien, die Kosten des Stromes von Zellen auf 8,2 Cent pro kWh bringen würde, also niedriger als von Gas.
Dennoch glaubt Dr. Nigel Mason der PV Consulting, dass die Forscher sehr optimistisch bei ihrer Beurteilung des Einflusses ihrer Entwicklung auf die Kosten für Solarenergie sein werden.
"Die Entwicklung ist großartig für das Umweltmanagement und die Sicherheit im Produktionsprozess, aber die Kosten des Cadmium Chlorid Materials und der Umgang mit einer sicheren Entsorgung, ist ein relativ kleiner Anteil der Produktionskosten."
Ein Schlüsselfaktor ist, dass Tellur eines der seltensten Elemente der Erde ist, es also nicht genug Chemikalien gäbe, um genug Solarzellen herzustellen, falls die Technologie abheben würde, so Dr. Mason.
"Es fällt genug Sonnenlicht jede Stunde auf die Erde, um ausreichend Elektrizität für den Jahresbedarf des Planeten sicherzustellen“, sagt er.
"Bei der Art und Weise wie Solar sich weiterentwickelt, ist es nur eine Frage der Zeit, bevor es mit fossilen Brennstoffen konkurrenzfähig ist und diese letztendlich verdrängt."

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Die Ansprüche an tragende Gebäudewände haben sich seit den 1980er Jahren drastisch verändert. Brauchten Außenwandsteine in der Vergangenheit nur für Solidität und Stabilität zu sorgen, so wird heutzutage vor allem der Wärmeschutz gefordert. In der Konsequenz entwickelte sich über die Jahre aus einem harten Stein ein harter Dämmstoff mit tragenden Eigenschaften zur Erstellung von Gebäudehüllen. Nur bedingt zum vererben geeignet.

Wem diese Leichtbausteine nicht zusagen, der kann auch beim alten schweren “Stein auf Stein“ Bausystem bleiben und bringt nach der Rohbauerstellung noch eine dichte Thermohaut aus Neopor auf die Außenwand auf, verzichtet dafür aber auf die wandgesunde Wasserdampfdiffusion. Die Wahl scheint lediglich zwischen einer Gebäudeaußenwand aus hartem tragenden Dämmstoff, oder einem hartem Stein mit dampfdichter Außenschale zu bestehen. “Massivhäuser“ werden in Deutschland zu etwa 85% auf die eine, oder wie beschrieben, auf die andere Art gebaut.

Und doch gibt es Alternativen zu dem entweder weich oder dampfdicht bauen

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Wer kein Risiko bei der Wahl der Wandbauweise eingehen möchte, der baut sicher
heitshalber gleich mit dem seit über 60 Jahren bewährten Holzspanstein- Bausystem!

  • Ein tragendes schlankes Betongitter sorgt für die dauerhafte Gebäudestabilität und wirkt gleichsam als Wärmespeicher.
  • Ein ökologischer Holzbetonmantel sorgt für Wärmedämmung, Wärmespeicherung und die notwendige Wasserdampfdiffusionsfähigkeit durch die Gebäudewand.
  • Ein Neopor- Zusatzdämmkörper, im Holzbetonmantel geschützt eingelassen, sorgt für geringe Wärmeverluste durch den Wandaufbau.

Bauanleitung, technische Daten, DIBT – ETA – Zulassung, Brandprüfung, Baustoffvergleich, Baubilder und nicht zuletzt die bauphysikalische Eigenschaften finden Sie auf der Homepage: www.holzspanstein.com 

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                                                 Durchlaufhitzer             

Fließendes   Warmwasser aus der Leitung ist hierzulande selbstverständliche Grund-ausstattung   eines jeden Haushalts. Sehr unterschiedlich ist allerdings, wie viel Energie   für die Erwärmung benötigt wird und welche Kosten dadurch verursacht werden.   Eine wissenschaftliche Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis:

 

 

       
   

Die     dezentrale Aufbereitung mit einem oder mehreren Durchlauferhitzern ist die     günstigste Art der Warmwasserbereitung. Sie gelten zu Unrecht als     Energieschleudern.

   

 

 

"Über 80 Prozent der Endenergie im Haushalt   wird für Heizung und Trinkwassererwärmung aufgewendet", informiert die   Initiative "Wärme Plus", in der führende Hersteller der   Heizungsbranche, wie Vaillant oder AEG Haustechnik, organisiert sind. Und   dort, wo viel verbraucht wird, gebe es eben auch große Sparpotenziale. Die   renommierte Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) hat   untersucht, welche Art der Warmwasserbereitung für Verbraucher am günstigsten   ist.

 

Durchlauferhitzer sparen   Energie und Wasser

 

Eine dezentrale Warmwasserversorgung   mit dem einst als Energieverschwender verschrienen Durchlauferhitzer ist für   Hausbesitzer demnach meistens günstiger als eine zentrale Versorgung. Und   zwar spare die dezentrale Lösung, bei der das Wasser erst kurz vor dem Hahn   erwärmt wird, sowohl Wasser als auch Energie ein.

Für ihre Analyse verglich   die FfE bei verschiedenen Haustypen die zentrale mit der dezentralen   Erwärmung. Bei Einfamilienhäusern mit zentraler Versorgung flossen   durchschnittlich fünf Liter Wasser pro Tag ungenutzt in den Abfluss, weil sie   noch nicht warm waren. Mit Durchlauferhitzer waren es im Schnitt nur   eineinhalb Liter täglich.

 

Zugleich verlor das Wasser   bei Zentralheizungen auf dem relativ langen Weg von der Wärmequelle bis zur   Zapfstelle mehr als 40 Prozent Wärme. Zwar kann man den Wärmeverlust durch   das Dämmen der Heizungsrohre reduzieren. Allerdings liegt er bei der   dezentralen Warmwasseraufbereitung im Schnitt nur bei rund drei Prozent, was   auch bei bester Isolierung der Leitungen einer Zentralheizung nicht zu   erreichen ist.

 

Auch bei Kauf   und Installation sind Durchlauferhitzer meist günstiger

 

Sogar bei den   Anschaffungskosten schneidet die dezentrale Lösung mit einem oder mehreren   Durchlauferhitzern oft besser ab. Besonders in einem Einfamilienhaus sei die   Installation dezentraler Anlagen günstiger. Die Tester verglichen die Kosten   für den Einbau der beiden Varianten. Dabei unterschieden sie zwischen einem   Einfamilienhaus, einem Dreifamilienhaus und einem Haus mit zwölf Wohnungen.

Im Test bezahlten Besitzer eines Einfamilienhauses   für Material und Einbau von Durchlauferhitzern im Schnitt knapp 5000 Euro,   wogegen eine zentrale Anlage mit fast 8500 Euro zu Buche schlug. Beim   Mehrfamilienhaus unterschieden sich die Installationskosten für beide   Varianten dagegen kaum, weil hier mehr Durchlauferhitzer installiert werden   mussten, wodurch sich die Materialkosten erhöhten.

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Radikale Energiewende in Dänemark

Dänemark   greift bei der Energiewende im Gebäudebereich radikal durch und verbietet die   Installation von fossil beheizten Kesseln in Neubauten. Ab 2016 wird der Einbau   von Öl-Heizkesseln sogar auch in Bestandsgebäuden verboten.

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19.02.2013   – Im Zuge der dänischen Energiewende-Strategie gilt seit dem 1. Januar 2013   offiziell das Verbot in Dänemark, Öl- und Gasheizungen in Neubauten zu   installieren. Ab dem Jahre 2016 ist die Installation auch in Bestandgebäuden   verboten, sofern Fernwärme zur Verfügung steht. Während der Übergangszeit bis   zum Jahr 2015 will das Land rund 5,6 Millionen Euro für die Finanzierung der   Umstellung von

Öl- und   Gaskesseln auf erneuerbare Energieträger in bestehenden Gebäuden investieren.   Nahezu 60 Prozent der Gebäudeflächen in Dänemark werden derzeit über   Fernwärmesysteme beheizt, die zu einem Großteil in Kraft-Wärme-Kopplung und   mit regenerativen Energiequellen betrieben werden.

 

In Deutschland soll das im Jahre 2009 in Kraft getretene Erneuerbare-Energie-Wärme-Gesetz   (EEWärmeG) bis zum Jahre 2020 zu einer Verdopplung des Wärmeanteils aus   Erneuerbaren Energien führen. Im Bundesland Baden-Württemberg existiert für   Bestandsgebäude im Bereich der Wohnungswirtschaft bereits seit 2008 die Pflicht,   bei einem Austausch der Heizkesselanlage regenerative Energiequellen –   zumindest anteilig – zu nutzen.

 

Der Entwicklungspfad für die Wärmeversorgung der nächsten Jahre sieht in   Dänemark nun einen massiven Ausbau der Elektrowärmepumpen vor. Diese sollen   vorrangig die Heizöl- und Erdgaskessel ersetzen. Der Grund für diese   Strategie liegt in dem großen Anteil Windkraft-Strom an der Stromversorgung.   Weil die Dänen den Überschuss ihres Stroms aus Windkraftanlagen nutzen   wollen, bietet sich die effiziente Verwendung zu Heizzwecken mittels   Elektrowärmepumpen an.

 

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„Gegebenenfalls wäre eine solche Strategie angesichts der winterlichen   Stromüberschüsse durch Windkraftanlagen in den nördlichen Bundesländern   Deutschlands auch sinnvoll“, sagt Markus Gailfuß vom BHKW-Infozentrum. In   Süddeutschland wäre eine solche Strategie angesichts der im Winter eher   geringen Stromeinspeisemengen aus Photovoltaik-Anlagen und den bescheidenen   Kapazitäten an Windkraft-Anlagen eher kontraproduktiv, da durch die   Elektrowärmepumpen samt Spitzenlast-Elektroheizstäben das Stromnetz zusätzlich   belastet werden würde. „Daher fehlt es insbesondere in den südlichen   Bundesländern an einer schnellen Ausbaustrategie für KWK-Anlagen im   industriellen, kommunalen und privaten Bereich“, so Gailfuß. „Durch eine   höhere Strom-Eigenversorgungsrate mittels hocheffizienter KWK-Anlagen könnte   das Stromnetz gerade in der kritischen Winterzeit deutlich entlastet und   dadurch die Sicherheit der Stromversorgung in den südlichen Bundesländern   wesentlich gestärkt werden.“  BHKW-Infozentrum   / na

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